Mit einem Jubiläumsgottesdienst und anschließendem Kirchenkaffee mit Imbiss feierte die neuapostolische Kirchengemeinde Hochmössingen am Sonntag, 16. Juni 2024 das 75-jährige Bestehen.
Zu Beginn des Gottesdienstes, welcher musikalisch vom Männerchor des Kirchenbezirkes mitgestaltet wurde, überbrachte der stellvertretende Bezirksvorsteher Jürgen Armbruster der Gemeinde die Grüße von Apostel Martin Schnaufer.
Der Apostel widmete der Gemeinde die Worte aus Philipper 4, 4-7: "Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe! Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus."
Er erinnerte in seinem Grußwort daran, dass Gott der Herr in all den Jahren seinen Segen schenkte, so dass die Gemeinde das geistige Zuhause für ihre Mitglieder sein konnte. Er brachte seine Dankbarkeit sowohl Gott als auch all denjenigen gegenüber zum Ausdruck, die ihren Beitrag für die Gemeinde geleistet und Verantwortung übernommen haben, so dass diese gebaut und gepflegt werden konnte. Den Blick auf die ewige Gemeinschaft mit Gott gerichtet, möge die Gemeinde freudig in die Zukunft gehen.
In einer kurzen Chronik wurde vom Gemeindevorsteher Hans-Peter Armbruster an die Anfänge der Gemeinde erinnert, die bis ins Jahr 1929 zurückreichen, als Mitglieder der noch jungen Gemeinde Dornhan in Hochmössingen von ihrem Glauben berichteten und auf Interesse stießen.
Als Bibelwort zum Jubiläumsgottesdienst diente Psalm 100, 5: "Denn der Herr ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für."
Der stellvertretende Bezirksvorsteher Jürgen Armbruster erinnerte in seiner Predigt an die Fürsorge und Liebe Gottes, welche die Gemeinde in der Vergangenheit getragen hat und auch in die Zukunft begleiten wird. Den Gläubigen selbst bleibe dabei die Aufgabe, das Erlebte und den Glauben weiterzutragen und nicht müde zu werden diesen auch in den Herzen nachfolgender Generationen wach zu halten und den Fokus immer wieder auf die ewige Gemeinschaft mit Gott zu lenken.
Im Anschluss an den Gottesdienst, zu dem auch etliche ehemalige Gemeindemitglieder gekommen waren, genoss man noch einige Augenblicke froher Gemeinschaft im Freien bei strahlendem Sonnenschein.