Apostel Schnaufer besuchte am Sonntag das neuapostolische Gotteshaus in Villingen-Schwenningen um zusammen mit den Gemeinden Rottweil, Furtwangen, Triberg, St. Georgen und Vöhringen Gottesdienst zu feiern.
Ein Element des eingangs vom gemischten Chor der eingeladenen Gemeinden vorgetragenen Lieds stand am Beginn der Predigt und zog sich durch den Rest des Gottesdienstes: Gott misst alles an der Liebe. Apostel Schnaufer gab der Gemeinde den Ratschlag, die Liebe Gottes zu beantworten durch die Haltung gegenüber Gott und den Mitmenschen. Im Bibelwort, welches dem Gottesdienst zugrunde lag, schreibt Apostel Paulus an die Gemeinde in Ephesus vom geistlichen Segen. Apostel Schnaufer forderte die Gemeinde auf, die Segnungen Gottes nicht auf das Irdische und Sichtbare zu begrenzen. Denn damit könnte man schnell in eine Situation geraten, sich nicht gesegnet zu fühlen, wenn man durch schwere Lebensphasen gehen muss.
Vielmehr sollen wir den Blick auf das Geistliche richten. Geistlicher Segen kann z.B. die Erwählung Gottes, die Erkenntnis seines Willens, das Opfer Jesu oder die Kraft des Heiligen Geistes sein. Bezirksältester Knop, zu Besuch in seiner alten Heimat, wurde gebeten den Predigtteil mit seinen Gedanken zu ergänzen.
Nachdem die Gemeinde gemeinsam das Heilige Abendmahl gefeiert hatte, wurden ein Diakon aus Vöhringen und ein Evangelist aus Schwenningen mit warmen Worten der Dankbarkeit durch den Apostel in den Ruhestand versetzt. Im Anschluss daran empfingen zwei Diakone aus der Gemeinde Villingen-Schwenningen das Priesteramt. Der Gottesdienst wurde neben den Beiträgen des gemischten Chors von einem Orchester musikalisch umrahmt.