Zum Wochengottesdienst am Mittwoch, 1. August besuchte Bischof Urs Heiniger die Gemeinde Villingen. Bedingt durch die Urlaubszeit und zur Freude der Villinger Gemeindemitglieder waren auch die Glaubensgeschwister der Gemeinde Schwenningen dazu eingeladen.
Der Gottesdienst stand unter dem Wort aus Epheser 2, 8-10: „Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen“.
Der Bischof ging zu Beginn seiner Predigt auf das zuvor erklungene Lied des Chores, „Still und demutsvoll ergeben“ (CB 124), ein. Die Erwartung auf die Stunde im Hause Gottes, die im Mittelpunkt des Liedes steht, sollte vor jedem Gottesdienst in unseren Herzen vorhanden sein. Man solle nicht im Gottesdienst sitzen und einfach „abwarten“ was geschehe, sondern mit gezielten Erwartungen kommen.
Bezugnehmend auf das Wort, führte der Bischof an, dass man sich den Segen und die Gnade Gottes nicht durch gute Werke verdienen kann. Sie sind ein Geschenk Gottes und um sie richtig zu erfassen, ist der Glaube notwendig. Dieser wird wiederum vom Heiligen Geist in uns erweckt.
Hierzu ist der Glaube an folgende „Gaben Gottes“ entscheidend:
Mithilfe dieser Gaben möchten wir arbeiten:
Nachdem Priester Müller aus der Gemeinde Villingendorf noch zum Mitdienen gerufen wurde, stimmte der Bischof die Gemeinde auf die Sündenvergebung und die Feier des Heiligen Abendmahles ein.
Den Schlusspunkt des Gottesdienstes setzten Evangelist Simon Dürr und seine Frau Susanne (Gesang) begleitet von Carina Willig (Clavinova) mit einem musikalischen Beitrag.