Am Sonntagnachmittag kamen knapp 500 Seelsorgerinnen und Seelsorger des Apostelbereichs Freiburg/Tübingen in Dornhan zusammen, um mit Apostel Martin Schnaufer einen Gottesdienst zu feiern.
Der Apostel predigte über den Bibeltext aus 1. Mose 24, Vers 56: "Da sprach er zu ihnen: Haltet mich nicht auf, denn der HERR hat Gnade zu meiner Reise gegeben. Lasst mich, dass ich zu meinem Herrn ziehe." Er gab dabei die Gedanken weiter, die Bezirksapostel Michael Ehrich beim Bezirksvorsteher-Wochenende im März mit den Bezirksvorstehern und deren Stellvertretern geteilt hatte.
Das Bibelwort handelt von der Begebenheit, als der älteste Knecht Abrahams - man geht davon aus, dass es Elieser war - eine Braut für Isaak aus dem Heimatland brachte. So wie dieser Knecht den Auftrag erhielt, so handeln alle Seelsorgerinnen und Seelsorger im Auftrag des Apostels, die Braut für Jesus zu bereiten.
Dabei gibt es Situationen, in denen niemand weiß, wie sie bewältigt werden sollen. Aber das ist auch nicht neu. Als damals die Jünger von Jesus den Auftrag erhielten, 5000 Menschen mit fünf Broten und zwei Fischen satt zu bekommen, wusste auch niemand, wie das gehen solle. Wie hatte das funktioniert? Die Jünger brachten dar, was sie an Gaben hatten und vertrauten auf Jesus. Der Apostel riet, bei unlösbaren Aufgaben in diesem Sinne gleich zu verfahren und sich durch nichts aufhalten zu lassen.
Florian Kopp, Bezirksvorsteher des Bezirks Freiburg/Offenburg sowie Bischof Urs Heiniger unterstützten den Apostel mit Predigtbeiträgen.