Die Geschwister der Gemeinden Aichhalden-Rötenberg, Alpirsbach und Fluorn versammelten sich am Mittwoch, 29. Januar 2025 zum Gottesdienst mit Apostel Martin Schnaufer.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Habakuk 2,3 zugrunde: „Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden zu ihrer Zeit und wird endlich frei an den Tag kommen und nicht trügen. Wenn sie sich auch hinzieht, so harre ihrer; sie wird gewiss kommen und nicht ausbleiben“.
Bezugnehmend auf das Lied des Gemeindechores und der darin enthaltenen Aussage der Königin von Saba: „Nicht die Hälfte hat man mir gesagt“ (CM 409, vgl. 1. Könige 10,7) machte der Apostel an einigen Beispielen fest, wo es einem im täglichen Leben auch so gehen könnte. Beispielsweise könnte man bei einer Urlaubsreise positiv oder auch negativ überrascht werden. Wenn man versuchen wollte, einem Kind im Mutterleib die Welt zu erklären, müsste man scheitern. So könnten die Gläubigen auch noch nicht fassen, was sie bei Gott erwartet, aber dennoch sicher sein, dass sich die Verheißung von der Wiederkunft Jesu erfüllt.
Der Prophet Habakuk hat sich damals über die Verhältnisse beklagt und nicht verstehen können, warum es in der Welt so ungerecht zugeht. Den Gläubigen heute könnte es ähnlich gehen, wenn man die Geschehnisse in der Welt betrachtet. „Wenn wir immer nur über das Negative reden, machen wir den Teufel groß“, so Apostel Martin Schnaufer in seiner Predigt. Gott hingegen kann immer wieder neuen Mut schaffen.
Im Gottesdienst empfingen zwei Kinder durch Handauflegung und Gebet des Apostels das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
Die Gemeinde Alpirsbach empfing mit Priester Jan Glatthaar aus Dornhan einen stellvertretenden Gemeindevorsteher.