Die Kerzen vor dem Altar der neuapostolischen Kirche in Vöhringen symbolisierten die jungen Christen, die am Sonntag, 07. April 2024 mit ihren Familien, Freunden und den Glaubensgeschwistern der Gemeinden Sulz, Sigmarswangen, Vöhringen und Wittershausen Konfirmationsgottesdienst feierten.
Die Aussage Jesu aus Johannes 14, 6: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“ stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Lynn Eberle, Laura Forstner, Constantin Geiger, Paulina Plapp und Michelle Schumann bestätigten mit dem Konfirmationsgelübde ihren Glauben daran. Sie sagten „ja“ zu Gott und versprachen, nach dem Vorbild Jesu zu leben und ihm treu zu bleiben.
Dieses Gelübde täglich zu halten, Gott zu vertrauen, den Weg, den Jesus uns zeigt, weiterzugehen, das Gebetsleben beizubehalten, auch wenn es Schwierigkeiten und Enttäuschungen gibt, ist eine spannende Herausforderung, erläuterte Jörg Grözinger, Bezirksvorsteher des Kirchenbezirkes Dornhan/Villingen-Schwenningen – nicht nur für die Konfirmanden, sondern auch für einen jeden Einzelnen, der vielleicht schon vor Jahrzehnten sein Konfirmationsgelübde abgelegt hat.
Wie diese Herausforderung gelingen kann, zeigte der Vorsteher der Gemeinde Vöhringen, Daniel Rieder, auf: Jesus hat zwar noch keinen Instagram-Account und ist auch auf Snapchat nicht zu finden, allerdings nimmt er sich jede Woche zwei Stunden Zeit für uns im Gottesdienst und ist im Gebet jederzeit erreichbar. Während die sozialen Medien viel Druck durch Idealbilder auf die Jugendlichen ausüben, sagt Jesus einfach: „Du bist gut genug und von Gott geliebt“.
Die Konfirmanden wurden auch gebeten, sich im Gemeindeleben aktiv zu beteiligen. Am Bild einer Wandergruppe verdeutlicht, in welcher sie bisher als Kinder an der Hand genommen und geführt worden waren, wurden sie ermuntert, nun selbst Verantwortung zu übernehmen und sich einzubringen, damit die Gruppe funktioniert und diejenigen, die vielleicht müde geworden sind wieder neu zu motivieren. Dies kann zu einem sinnerfüllten Leben beitragen. Wichtig ist, sich dabei nicht von Schwierigkeiten aufhalten zu lassen.
Am Ende dieses Weges steht die ewige Gemeinschaft mit Gott und Jesus, der noch viel größer, beeindruckender und genialer ist, als wir ihn bisher schon erlebt haben – es gibt noch so viel von Jesus zu entdecken!
In einem Brief an alle Konfirmanden, der im Rahmen des Gottesdienstes vorgelesen wurde, rät Stammapostel Jean-Luc Schneider, bei anstehenden Entscheidungen bevorzugt den Weg zu wählen, der näher zu Gott und Jesus führt.
Jugendliche, Eltern und Geschwister der Konfirmanden umrahmten den feierlichen Moment der Spendung des Segens zur Konfirmation mit einem Lied und einem Musikstück. Die Gemeinden haben die nun mündigen Christen herzlich aufgenommen und ihnen bei einem anschließenden Imbiss noch viele Glück- und Segenswünsche mit auf den Weg gegeben.