Am Sonntag, 22. Juni 2025, durfte die kleine Celestine Treutle gemeinsam mit ihrer Familie und weiteren Angehörigen das Fest der Heiligen Wassertaufe in der Kirchengemeinde Vöhringen feiern.
Mit dem Lied „Weil ich Jesu Schäflein bin, freu ich mich nur immerhin, über meinen guten Hirten, der mich wohl weiß zu bewirten, der mich liebet, der mich kennt und bei meinem Namen nennt“ wurde der kleine Täufling im Arm der Eltern am Altar herzlich willkommen geheißen.
„Celestine ist ein Schäflein Jesu, und er möchte sie ganz nah bei sich haben“, mit diesen Worten leitete der Gemeindevorsteher Daniel Rieder die heilige Handlung ein. Dabei wies er auf die besondere Bedeutung ihres Namens hin: Celestine – „die Himmlische“. Sie komme vom Himmel, denn Gott selbst sei ihr Schöpfer. Er habe sie nach seinem Ebenbild geschaffen – und ihre Bestimmung sei der Himmel. Doch das ursprüngliche Ebenbild des Menschen sei durch die Erbsünde getrübt, erklärte der Gemeindevorsteher weiter. In der Heiligen Wassertaufe werde Celestine von dieser Sünde reingewaschen und trete damit erstmals in eine persönliche Beziehung zu Gott und Jesus Christus ein. Bis zu ihrer Konfirmation, so betonte er gegenüber den Eltern, hätten sie die besondere Aufgabe, Celestine auf ihrem geistlichen Weg zu begleiten. Sie könnten ihr helfen, Jesus kennenzulernen, ihn zu lieben, eine persönliche Verbindung zu ihm aufzubauen und ihm nachzufolgen – um so den ursprünglichen Zustand der Nähe zu Gott wiederherzustellen.
Zum Abschluss gratulierte der Gemeindevorsteher den Eltern herzlich. Mit der Entscheidung zur Taufe hätten sie ihrer Tochter den Weg zu Gott eröffnet.