Rund 180 Gläubige besuchten den Bezirks-Seniorengottesdienst in Villingen-Schwenningen.
Bezirksvorsteher Jörg Grözinger predigte über den Bibeltext aus Jakobus 1 Vers 17: "Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis." Unterstützt wurde er mit Predigtbeiträgen von Hirte Achim Bergmann, Priester Daniel Rieder und Bezirksevangelist Dieter Winzenried.
Hervorgehoben wurde besonders die Treue der Senioren über viele Jahre hinweg. Auch wenn sich das Evangelium nicht ändert, in Kirche und Gesellschaft sind wir Veränderungen ausgesetzt. Zum Umgang mit Veränderungen hörten die Gläubigen einen nachdenkenswerten Vergleich: Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.
Die Gemeinde erhielt auch den Rat, an der Generationenbrücke zu bauen - selbst wenn junge Menschen ihren Glauben ganz anders leben. Die geballte Gebetskraft der Senioren als große Gruppe war ebenso Thema, wie auch die Vorbildfunktion. "Ich möchte gar nicht wissen, was ihr alles schon für den Herrn getan habt" so der Bezirksvorsteher, "sonst würde ich ein schlechtes Gewissen bekommen".
Nicht nur der Seniorenchor lockerte den Gottesdienst auf. Auch die Gruppe "Musik for future", Nachwuchsspieler aus allen Altersgruppen gaben ihr Können zum Besten. Ein ungewöhnlicher Schlusspunkt beendete den Gottesdienst: Drei junge Alphornbläser spielten auf ihren Instrumenten ein Lied. Fast wie im Gebirge hatten sie im Mittelgang der Empore ihre langen Instrumente ins "Tal" gerichtet.