Schon beim Betreten der Kirche am ersten Adventssonntag, 30. November 2025, war zu spüren, dass eine besondere Zeit beginnt. Der Eingangsbereich der Kirche war als Adventsfenster für eine Aktion der Gemeinde weihnachtlich geschmückt. Vor dem Altar leuchtete die erste Adventskerze.
Besonders war auch der Gottesdienst an diesem Sonntagmorgen mit der Heiligen Wassertaufe der kleinen Frida. Mit diesem Sakrament beschäftigten sich auch die Kinder in der Sonntagsschule und brachten das Taufwasser mit in den Gottesdienst. Sie begrüßten Frida mit einem Lied, das verspricht: Gott kennt dich von der ersten Stunde, er behütet dich Tag für Tag, du gehst keinen Schritt allein, man kann ihn nicht sehen, doch er ist da und liebt dich von Anfang an.
Advent ist Vorfreude auf das Fest des Lichts, denn Jesus kam als Licht in die Welt, wie es das Bibelwort zu diesem Gottesdienst beschreibt: „Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir“ (Jesaja 60,2). „Ihr Eltern bringt nun das Kind in die Nähe Gottes und ein Licht geht auf, das die Finsternis überstrahlt. Gott reinigt, liebt, herzt und legt die Hände auf dich.“ Mit diesen Worten leitete Priester Daniel Rieder, Vorsteher der Gemeinde, die Taufhandlung ein, der Frida so aufmerksam folgte, als ob sie schon alles verstehen könnte.
Der Name Frida bedeutet die Friedliche, aber auch Beschützerin des Friedens. Zunächst brauche sie Unterstützung der Eltern und der Gemeinde, die Ungutes von ihr fernhalten und sie Schönes erleben lassen, so der Vorsteher. Dann wünschte er, dass Frida ein Friedenskind für die Familie und die Gemeinde werden kann, ganz nach dem Vorbild Jesus, der Frieden verkündete und es möglich macht, Frieden mit Gott zu finden.