Bischof Jochen Hübner besuchte am Mittwochabend, 8. April 2026, die Gemeinde Sulz. Zum Gottesdienst waren auch die Gemeinden Vöhringen und Wittershausen eingeladen.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Johannes 20, 17-18 zugrunde: "Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: "Ich habe den Herrn gesehen", und was er zu ihr gesagt habe."
Der Bischof erläuterte, dass die Auferstehung grundlegende Veränderungen bewirkt hat, denn das Böse wurde besiegt. Ostern zeigt den Gläubigen, dass sie nicht verzagen müssen, da das Gute immer stärker ist. Auferstehung bedeutet auch, dass es fortan gilt, das Gesetz der Liebe anzuwenden.
Im Kontext des Bibelworts wird deutlich, dass Maria Magdalena Jesus nach seiner Auferstehung zunächst nicht erkannte, sondern ihn für den Gärtner hielt; sie erkannte nicht sofort, dass das Gute gesiegt hatte. Auch den Gläubigen kann es heute so ergehen, dass sie Jesus nicht sehen können und nicht erkennen, dass er in ihrem Leben ist. Was kann man tun, um Jesus besser zu erkennen und zu erleben? Bischof Hübner nannte hierzu 5 grundlegende Punkte:
Evangelist Wittmann erläuterte, dass die Osterzeit bis Pfingsten andauert und gab den Gläubigen den Rat, in diesen sieben Wochen einen besonderen Fokus darauf zu legen, Jesus bewusster zu erkennen und wahrzunehmen.
In Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl betonte der Bischof, dass dieses Veränderung bewirken kann und eine enge Verbindung zu Jesus schafft, damit Wachstum und Leben im Glauben nicht aufhören.
Der Gottesdienst wurde musikalisch vom gemischten Chor und der Orgel begleitet.