Im Gottesdienst am Sonntag, 28. Juni 2026 empfingen Erna und Horst Breuninger durch Gemeindevorsteher Dirk Steinmaier den Segen zur Goldenen Hochzeit.
Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort aus Jeremia 29, 11: „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung."
Priester Dirk Steinmaier zeigte auf, dass die Gläubigen ihre Lebensumstände oft nicht beeinflussen können. So erging es auch dem Volk Israel, welches in babylonischer Gefangenschaft war und die Hoffnung verloren hatte. Aber Gott verhieß ihnen in diese Situation hinein seinen Frieden und damit die Möglichkeit, in Harmonie mit Gott und dem Nächsten zu leben. Auch wenn die äußeren Umstände aussichtlos erscheinen, schenkt Gott Heil und Segen und schafft Veränderung. Die Verheißung der ewigen Gemeinschaft mit ihm schenkt den Gläubigen Hoffnung und Zukunft.
Evangelist Schumann betonte in seinem Predigtbeitrag, dass alle Menschen Sehnsucht nach Frieden, Zukunft und Hoffnung haben. Gott kann dies alles schenken und die Gläubigen können sich untereinander bestärken, indem sie diese Zukunftshoffnung ausstrahlen und anderen weitergeben.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls empfingen Diakon i.R. Horst Breuninger und seine Frau Erna den Segen zur Goldenen Hochzeit. In seiner Ansprache vor dem Altar erwähnte Gemeindevorsteher Dirk Steinmaier die Begebenheit aus dem Alten Testament, als zwölf Kundschafter in das Land Kanaan geschickt wurden. Während zehn von ihnen zurückkamen und nur die vielen schier unüberwindbaren Probleme sahen, waren Josua und Kaleb der Überzeugung, mit der Hilfe des Herrn die Herausforderungen und Probleme angehen zu können. Er gab dem goldenen Hochzeitpaar den Rat, ebenso zu handeln und sich gegenseitig zu bestärken in herausfordernden Zeiten. Darüberhinaus gab er ihnen die Worte aus Johannes 16, 23 mit auf den Weg: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er’s euch geben." Er stellte die Frage, ob es denn tatsächlich erfüllend wäre, wenn sich alle (irdischen) Wünsche erfüllen würden? Von entscheidender Bedeutung sei es vielmehr, die Verbindung zu Gott zu suchen und in der Gesinnung Jesu mit seinen Bitten vor Gott zu treten.
Der Gottesdienst wurde feierlich von Chor und Orchester umrahmt.