Die Konfirmandinnen und Konfirmanden des Kirchenbezirks Dornhan/Villingen-Schwenningen verbrachten von Freitag, 26. Juni bis Sonntag, 28. Juni 2026 ein gemeinsames Wochenende auf der Fuchsfarm in Albstadt-Onstmettingen. Mit dabei waren die im vergangenen April konfirmierten Jugendlichen sowie Lehrkräfte und weitere Helfer.
Freitags ab 15.00 Uhr trudelten die insgesamt 33 Konfirmanden, 7 jugendliche Helfer und 6 Lehrkräfte ein und erkundeten ihr Domizil für die nächsten beiden Tage. Die sehr idyllisch gelegene Fuchsfarm bietet als Jugendzentrum des schwäbischen Albvereins nicht nur innen viel Platz, sondern sie wird auch umgeben von einem riesigen Gelände mit Spielwiese und Grillplatz – also genau richtig, um 2 Tage viel Spaß zu ermöglichen. Bei hochsommerlichen 38 Grad wurden bald alle möglichen Behältnisse gefunden, um eine Wasserschlacht zu veranstalten. Wer es etwas ruhiger mochte, konnte sich drinnen ein kühles Plätzchen suchen und Karten spielen oder sich im Jungs- bzw. Mädchenzimmer seinen Platz einrichten. Auch die Wiese wurde trotz Hitze auf Fußballtauglichkeit überprüft und für gut befunden. Allerdings waren auch die trainiertesten Fußballer bald davon überzeugt, dass Schatten und kaltes Wasser wesentlich angenehmer sind. Gegen 17.30 Uhr gab es den Willkommensgruß der Lehrkräfte und ein erstes gemeinsames Gebet, bevor alle zusammen den Grillabend vorbereiteten. Die Stunden am Abend nutzten alle, um sich am Lagerfeuer oder auch am Spieletisch kennenzulernen.
Das Programm für den Samstag musste wegen der extremen Hitze ein wenig umgeplant werden. Aus der ca. 2-stündigen Wanderung mit mehreren Stationen wurde deshalb eine sehr gekürzte Variante und die Konfirmanden konnten auf dem Gelände Aufgaben zum Thema Glaube und Bibel lösen und ein Kennenlern-Quiz spielen. Am späten Vormittag gab es einen Überraschungsbesuch von 3 Jugendbetreuern und dem stellvertretenden Bezirksvorsteher Jürgen Armbruster, die Eis für alle im Gepäck hatten, das natürlich sofort freudig vertilgt wurde. Die Mittagshitze wurde mit Spielen, kleinen Spritzpistolen und viel Gelächter gut überstanden, bevor am späten Nachmittag der Konfirmandenunterricht begann. An drei Stationen "begegneten" die Konfirmanden Gott, Jesus und dem Heiligen Geist. Anschließend bereiteten die jungen Gläubigen den emotionalen Einstieg für den Jugendgottesdienst am Sonntag vor. Jeder ging kurz in sich und notierte dann auf einem Blatt, an was er/sie glaubt und an was er/sie zweifelt, passend zum Bibelwort des Jugendgottesdienstes. Nach dem gemeinsamen Abendessen tummelten sich die einen im Aufenthaltsraum bei Tischkicker und UNO-Karten, während andere einen Spaziergang zum nahegelegenen Raichberg-Turm unternahmen, um den Sonnenuntergang anzuschauen. Später am Abend gab es am Lagerfeuer noch Stockbrot für alle – und so manche Naschkatze genoss das seine gefüllt mit Schokocreme.
Nach einer weiteren (recht kurzen) Nacht wurde am Sonntagmorgen alles gepackt und aufgeräumt und eine sehr müde aber glückliche Truppe fuhr nach dem Frühstück zum Jugendgottesdienst nach Vöhringen. Dort erlebten die Konfirmanden zusammen mit den Jugendlichen des Kirchenbezirks einen emotionalen Gottesdienst mit Bezirksvorsteher Jörg Grözinger, dem das Bibelwort aus Markus 9,24 zugrunde lag, wo es unter anderem heißt: "Ich glaube, hilf meinem Unglauben!"
Anschließend wurden die Konfirmanden wieder wohlbehalten an ihre Eltern übergeben.