Apostel Martin Schnaufer predigte in Villingen-Schwenningen, dazu waren auch die Gemeinden Rottweil, St. Georgen, Triberg und Furtwangen eingeladen.
Der Apostel gestaltete den Gottesdienst auf Grundlage des Bibelworts aus Markus 13, 13b: „Wer aber beharrt bis an das Ende, der wird selig.“ Er beschrieb die Gottesdienste als Angebot und nicht als Pflichtprogramm. Dabei erinnerte er nochmals an die Gedanken, die Bezirksapostel Martin Rheinberger am Sonntag zuvor geäußert hatte: Gottesdienst ist nicht Belehrung/Unterweisung, sondern Bewirtung.
Dabei kann es auch Situationen geben, die wir nicht verstehen. Auch Apostel Petrus verstand die Erscheinung des vierzipfligen Tuches mit unreinen Tieren zunächst nicht, die er schlachten und essen sollte. Erst als er im Hause des Hauptmanns Kornelius sah, dass die Gabe Heiligen Geistes auch auf Heiden fiel, erkannte er die Zusammenhänge.
Durch unsere Vorstellungen stehen wir uns manchmal selbst im Weg – so wie beim Bruder des verlorenen Sohns. Der Bruder konnte es mit seinem Gerechtigkeitsempfinden nicht in Einklang bringen, dass für seinen Bruder ein Fest gemacht wurde, als dieser nach dem Verprassen des Erbteils wieder zurückkam.
Sowohl Petrus, als auch der Bruder des verlorenen Sohns mussten erfahren, dass sich die Liebe eben auf viel weitere Bereiche erstreckt, als man sich das vorstellt. Der stellvertretende Bezirksvorsteher Jürgen Armbruster beschrieb in seinem Predigtbeitrag dazu die ideale Situation: wir sollen in unserem Nächsten Jesus wiedererkennen – er ist auch von ihm geliebt.
In diesem Gottesdienst empfingen zwei Kinder und eine Erwachsene die Gabe Heiligen Geistes - das Sakrament der Heiligen Versiegelung.