Apostel Martin Schnaufer besuchte am Mittwoch, 14. Oktober 2026 die Gemeinde Fluorn. Zu diesem Abendgottesdienst waren auch die Gläubigen der Gemeinde Rötenberg eingeladen. Zudem wurde der Gottesdienst in die Kooperationsgemeinde nach Alpirsbach übertragen. Seiner Predigt legte der Apostel das Bibelwort aus Römer 12, 12 zugrunde: „Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet."
Eingeleitet wurde der Gottesdienst mit dem vom Chor vorgetragenen Lied „Wenn der Heiland, wenn der Heiland als Bräut'gam erscheint“. Der Apostel nahm diesen Gedanken zu Beginn seiner Predigt auf und richtete den Blick der Gemeinde auf das Wiederkommen Jesu.
Bezugnehmend auf das Bibelwort führte der Apostel aus, dass dieses unter der Überschrift „Das Leben der Gemeinde“ in der Bibel genannt werde. Die Hoffnung der Gemeinde gründe sich einzig und allein auf Jesus Christus, den Erlöser und wiederkommenden Herrn. In dieser Hoffnung fröhlich und fest zu bleiben und geduldig die persönlichen Lebens- und Glaubensverhältnisse anzunehmen waren Botschaft und Aufforderung seiner Predigt. In diesem Zusammenhang erinnerte der Apostel an das Bibelwort aus Jeremia 29, 11, in welchem der damaligen Gemeinde, die in der Fremde manches erdulden und erleben musste, gesagt wurde: „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung“.
Bischof Jochen Hübner, der den Apostel zusammen mit einigen Bezirksämtern des Apostelbereichs an diesem Abend begleitete, führte in seinem Predigtbeitrag aus, dass die Gemeinde der Ort sei, an dem man sicher sein kann, dass für jeden gebetet werde. In der Gemeinschaft der Gemeinde soll Sicherheit und Geborgenheit spürbar sein.
Nach dem Gottesdienst sang die ganze Gemeinde ihrem Apostel, der an diesem Tag Geburtstag feierte, ein frohes "Happy Birthday".
Im Anschluss daran gab Apostel Martin Schnaufer bekannt, dass die beiden Gemeinden Fluorn und Rötenberg im Februar 2027 am gemeinsamen Standort in Rötenberg zusammengeführt werden sollen. Das an diesem Abend gehörte Wort könne für die kommende Zeit des Zusammenwachsens als Leitfaden dienen.