Einen festlichen Weihnachtsgottesdienst erlebten die Gläubigen aus den Gemeinden Vöhringen, Sigmarswangen, Sulz und Wittershausen am Mittwoch, 25. Dezember 2024 gemeinsam mit Apostel Martin Schnaufer.
Der Bibeltext für das Fest der Geburt Jesu Christi stammte aus dem Matthäus-Evangelium 1,23: „Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott mit uns.“
Zu Beginn seiner Predigt ging der Apostel auf das Chorlied ein, in dessen Refrain das Wunder von Weihnachten besungen wurde: „Lasst es uns allen erzählen, welch‘ Wunder doch damals geschah: Ein Kind ist geborn, zum König erkor’n, der Heiland und Retter ist da. Weihnacht, Weihnacht, Jesus ist dein und mein.“ Er stellte den Gläubigen die Frage: Erzählen wir noch von den Wundern Gottes? Brennen sie in uns und erleben wir sie noch in unseren Herzen?
Nach der Bibellesung der Weihnachtsgeschichte aus Lukas 2, 1-14, erläuterte Apostel Martin Schnaufer die Bedeutung des Namens Immanuel: Gott ist mit uns, Gott ist aber auch in uns und er ist für uns: das ist die Weihnachtsbotschaft! Die Gläubigen können sich auf die Liebe Gottes verlassen. Vielleicht war das zurückliegende Jahr für manche etwas bedrückend, oder es sind Dinge geschehen, die man nicht versteht und die das Gefühl hinterlassen, dass Gott einen nicht liebt. Dann ist es wichtig, sich zu fragen, woran man die Liebe Gottes misst. Gottes Handeln kann nicht mit menschlichen Prinzipien gemessen werden. Gott hilft durch die Bedrängnis, das heißt aber nicht, dass er sie von den Menschen abhält. Auch Jesus hat alles ertragen und nie geäußert, dass Gott ihn nicht liebt. Wenn man sein Herz öffnet und Gott vertraut, kann man die allumfassende Liebe Gottes erfahren. Gott will alle Menschen retten, deshalb ist er durch seinen Sohn Mensch geworden: das Wunder von Weihnachten! Das Wunder der Geburt Jesu ist nicht nur eine Geschichte aus der Vergangenheit, sondern gibt Frieden, Zuversicht und Hoffnung auch für die Zukunft.
Der stellvertretende Bezirksvorsteher Dieter Winzenried sowie ein Priester ergänzten den Predigtteil mit ihren Beiträgen.
Nach der Sündenvergebung erhielt ein Kleinkind unter Handauflegung und Gebet des Apostels die Gabe des Heiligen Geistes.
Des Weiteren wurde Priester Thomas Wößner aus der Kirchengemeinde Sigmarswangen nach über 40-jähriger seelsorgerischer Tätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst vom gemischten Chor, Kinderchor, Orchester sowie Orgel und Klavier.
Der Apostel verabschiedete sich herzlich von den Gläubigen mit guten Wünschen für eine gesegnete Weihnachtszeit und ermutigte sie, von den Wundern Gottes zu erzählen.