Am Sonntag, 28. September 2025 feierten die Jugendlichen der Bezirke Dornhan/Villingen-Schwenningen, Freudenstadt und Nagold einen besonderen Gottesdienst in der Kirche in Dornhan.
Mit vielen Musikstücken, Bibellesungen und persönlichen Impulsen machte dieser Gottesdienst deutlich, wie aktuell die Botschaft Jesu auch heute ist.
Der Gottesdienst wurde vom Vorsteher der Gemeinde Herrenberg, Evangelist Carsten Dehner, durchgeführt. Als Bibelwort verwendete er 5. Mose 10, 18–19: „...und schafft Recht den Waisen und Witwen und hat die Fremdlinge lieb, dass er ihnen Speise und Kleider gibt. Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland.“ Ergänzt wurde das Bibelwort durch eine Lesung aus Matthäus 25, 35–40.
Besonders der Satz „Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht“ (vgl. Matthäus 25, 36) stand im Mittelpunkt der Predigt. Der Evangelist betonte, dass Jesus nicht erwartet, dass man andere sofort gesund macht oder ihre Probleme vollständig löst. Schon ein Besuch, ein Zuhören oder eine kleine Geste kann reichen, um jemandem Trost zu schenken. Auch die kleinsten Taten der Nächstenliebe haben großen Wert und bewegen viel mehr, als man denkt.
Der Chor sang unter anderem „Bow the Knee“, ein Lied über das Vertrauen im Gebet – auch wenn Gott manchmal fern scheint. Wer nicht aufhört zu beten, wird gehört! Vor dem Heiligen Abendmahl erklang „In This Very Room“, das die Gegenwart Jesu im Gottesdienst spürbar machte.
Ein lustiger Moment ergab sich, als während der Predigt der Strom und somit auch das Mikrofon ausfiel. Mit einem Schmunzeln meinte der Vorsteher: „Jesus hatte früher auch kein Mikrofon.“ Das Problem war schnell behoben und die Freude blieb.
In seinem Predigtbeitrag zeigte ein Diakon auf, dass es leicht ist, über Nächstenliebe zu singen, dass es aber Mut braucht, sie auch im Alltag zu leben. Doch gerade die kleinen Taten sind es, die bei Gott große Freude auslösen und im Himmel voller Begeisterung gefeiert werden.
Der Gottesdienst zeigte eindrucksvoll: Gemeinschaft, Musik und der gelebte Glaube machen stark – und jeder Beitrag, auch wenn er klein erscheint, hat bei Gott einen großen Wert.