Eine freudige und vorbereitete Gemeinde erwartete den Apostel und erlebte eine wunderbare Begegnung unter der Wirksamkeit des Heiligen Geistes. Tiefer Frieden und die Gewissheit göttlichen Beistands gaben den Geschwistern und Gästen Mut für die Zukunft. Der Apostel legte seiner Predigt das Bibelwort aus Apostelgeschichte 9 Vers 31 zugrunde: „So hatte nun die Gemeinde Frieden in ganz Judäa und Galiläa und Samarien und baute sich auf und lebte in der Furcht des Herrn und mehrte sich unter dem Beistand des Heiligen Geistes.“
In der Rückschau auf die vergangenen 100 Jahre sehe man die Arbeit der Brüder und Schwestern, die eine großartige Seelsorgearbeit leisteten und durch viele Opfer zum Aufbau und Wachstum der Gemeinde beigetragen haben. Über allem stehe der große und allmächtige Gott, der seinen Segen und seine Gnade dazu gab. Dies wurde auch durch den Beitrag des Chores unterstrichen. er sang mit Begleitung der Orgel eine interessante Bearbeitung des Liedes „Herr Gott, du bist unsere Zuflucht.“
Mit Jesaja 54,10 gab der Apostel Mut für die Gegenwart und die Zukunft. „Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr dein Erbarmer. Der Apostel ermunterte die Gemeinde weiterhin als Friedensstifter tätig zu sein. Mit der Hilfe und Gnade Gottes und dem Beistand des Heiligen Geistes soll die Gemeinde die frohe Botschaft des Evangeliums im Herzen tragen und sich weiterentwickeln. So wie der HERR aus einem Christenverfolger Saulus einen Apostel Jesu machen konnte, kann er uns unvollkommene Menschen für sein ewiges Reich bereiten.
Im Predigtbeitrag des Gemeindevorstehers Thomas Rieder kam die große Dankbarkeit für Gottes Hilfe in der zurückliegenden Zeit zum Ausdruck. Er freute sich auch ganz besonders über die vielfältige Mitarbeit der Gemeindemitglieder in Vergangenheit und Gegenwart. Vertrauensvoll solle die Gemeinde in die Zukunft schauen und sich auf die ewige Gemeinschaft mit Gott freuen.