Zum gemeinsamen Jugendgottesdienst versammelten sich jugendliche Glaubensgeschwister mit ihren Seelsorgern am Sonntag, dem 14.09.2014 in der Oberndorfer Neckarhalle.
Mit großer Freude und Erwartungen gingen alle Eingeladenen diesem Tag entgegen. Mit ca. 1250 Teilnehmern war die Halle gut gefüllt. Apostel Martin Schnaufer verwendete das Bibelwort aus 2. Korinther 12, Vers 9: "Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig."Vor Beginn des Gottesdienstes stimmten Chor und Orchester auf die bevorstehende Begegnung ein. Eingeleitet, nach dem Gebet, wurde der Gottesdienst durch den Chor mit dem Lied: Ich glaube fest. In seiner Predigt wies der Apostel darauf hin, dass wir mit all unseren Bitten zu unserem himmlischen Vater kommen dürfen, allerdings ohne Bedingungen zu stellen. Seine Gnade soll uns genügen. Vorbild sei, so Apostel Schnaufer, Apostel Paulus, der mehrfach Gott gebeten hat, den Pfahl aus seinem Fleisch zu nehmen.Unser Blick sollte sich nicht nur auf das richten, was wir nicht haben, sondern wir wollen dankbar darauf schauen, was er uns geschenkt hat. Beispielhaft nannte er unser Leben, unsere Gotteskindschaft, die Gemeinschaft, die uns geschenkten Gaben etc. Apostel Paulus war für Gott ein auserwähltes Werkzeug; Menschen hätten aufgrund seines Werdegangs sich sicher nicht für ihn als Apostel entschieden.Zum Predigtbeitrag wurden weiter je ein Priester aus dem Bezirk Offenburg und aus dem Bezirk Freudenstadt; ebenso Bischof Kaltschmitt gebeten. Alle drei zeigten ihre Begeisterung über unseren herrlichen Glauben und die von Gott erwiesene Liebe. Diese Begeisterung fand ihr Echo bei den Gläubigen; dies war an der geheiligten Atmosphäre deutlich zu spüren.War die Stimmung vor dem Gottesdienst erwartungsvoll, ja freudig, unterstützt durch Vorträge des Chors und des Orchesters, herrschte während des Gottesdienstes eine Atmosphäre, welche der Apostel so beschrieb: Man würde eine Stecknadel fallen hören.Die Liebe der Seelsorger zu den Brüdern und Schwestern wurde greifbar durch die Aussage des Apostels: Wir leiden mit euch in besonders schwierigen Lebens- und Glaubenssituationen.Den Schlussakkord bildeten Chor und Orchester mit dem Internationalen Kirchentagssong: Singt ein Lied von Gott. Viele der Gottesdienstbesucher sangen dabei mit großer innerer Begeisterung mit.Der Organisation und der Verpflegung gebührt höchste Anerkennung. Die Herausforderung, so viele Menschen in kurzer Zeit zu versorgen, wurde bewundernswert gemeistert. Das aufgestellte große Zelt ließ alle eng beieinander sein. Die herzliche, geschwisterliche Verbindung bewirkte Freude und ein inneres Glücksgefühl.Das Rahmenangebot umfasste verschiedene sportliche Aktivitäten wie Fußball, Volleyball, Federball etc. Zumba, ein Workshop für Jugendleiter und die Möglichkeit zum aktiven Singen vervollständigten das Angebot. Trotz dieser vielfältigen Möglichkeiten blieb genügend Zeit zum Gespräch, zu Kaffee und Kuchen. Dies alles wurde von Geschwistern kostenlos bereitgestellt.Im Nachmittagsprogramm setzten musikalische Beiträge Schwerpunkte. Höhepunkt war wohl das Interview mit unserem Apostel Schnaufer. Dabei gab er Einblicke in Privates wie auch in die seelsorgerischen Aufgaben eines Apostels. "Man muss als Amtsträger die Balance finden zwischen Seelsorge und eigenen menschlichen Bedürfnissen," so der Apostel. Ein Musical strapazierte die Lachmuskeln. Exemplarisch wurden der Optimist, der Schüchterne, der Flippige und der Pessimist charakterisiert. Mit einem Gebet beendete der Apostel diesen wunderschönen, harmonischen Jugendtag, nicht ohne sich zuvor bei allen freiwillilgen Helferinnen und Helfern herzlich zu bedanken. Weitere Bilder: hier