Am Sonntag, 17. November 2024, fand in Aichhalden-Rötenberg die diesjährige Feier anlässlich des Volkstrauertages statt, an dem an alle Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft gedacht wird.
Wie in den Jahren zuvor waren der örtliche Musikverein, der Gesangverein sowie der Gemeindechor der neuapostolischen Gemeinde Rötenberg wieder dazu eingeladen, einen Teil des Programms mitzugestalten. Mit dem Stück „In Ewigkeit“ eröffneten die Musiker die Gedenkveranstaltung. Das von beiden Chören gemeinsam vorgetragene Lied „Ein bisschen Frieden“ sowie „Ich hatt‘ einen Kameraden“, vorgetragen vom Rötenberger Musikverein, waren Teil des musikalischen Rahmenprogramms.
Erstmals hatte Bürgermeister Michael Lehrer auch die Kinder aus der evangelischen Kirchengemeinde dazu eingeladen, mit dem Wortbeitrag „Streit der Farben“ ihren Teil zum Gelingen der Feierlichkeiten beizutragen. Sowohl der Bürgermeister als auch die Vorsitzende des Sozialverbands VdK machten in ihren Reden deutlich, wie wichtig es ist, das Gedenken zu bewahren und selbst Friedensstifter zu sein, wo immer möglich.
Gemeindevorsteher Hans-Peter Armbruster übernahm als sprechender Mund der beiden christlichen Kirchen im Ort den geistlichen Teil der Feier und machte den Zuhörern Mut mit den Worten aus Psalm 62, 6-7: „Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung. Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht wanken werde.“ Ein Fürbittgebet, in dem auch die Bitte um Frieden in der Welt nicht fehlen durfte, schloss sich dem geistlichen Wortbeitrag an.
Mit dem Chorlied „Mein Heiland, Herr und Meister“ fanden die Feierlichkeiten ihren Abschluss.